Thermische Speicher in Grossbauwerken

Wie kann überschüssige Wärme aus dem Sommer für den Winter gespeichert werden? Welche bestehenden Bauwerke eignen sich dafür? Das Projekt untersucht, ob Kiesgruben, Deponien oder andere Grossbauwerke im Zürcher Unterland als saisonale Wärmespeicher genutzt werden können und welche technischen, ökologischen und planerischen Bedingungen erfüllt sein müssen. Das Projekt wird vom Bundesamt für Energie BFE und dem Kanton Zürich gefördert.

Ausgangslage

Saisonale Wärmespeicherung wird für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung immer wichtiger. Im Zürcher Unterland gibt es zahlreiche potenzielle Grossbauwerke und ein grosses Angebot von Abwärme, deren Eignung und mögliche Nutzung untersucht werden soll.

Projektziel

Ziel ist es, technische und rechtliche Anforderungen zu klären, geeignete Speicherstandorte, Wärmequellen und -abnehmer zu identifizieren und Grobkonzepte für ein bis zwei Pilotprojekte zu entwickeln.

Vorgehen

Das Projekt startet mit einer systematischen Auslegeordnung zu Technologien und Rahmenbedingungen. Danach folgt eine räumliche Analyse potenzieller Speicherstandorte, abgestimmt mit Wärmequellen und dem Bedarf in der Umgebung. In einem dritten Schritt werden Handlungsempfehlungen abgeleitet und Pilotprojekte vorbereitet.

Ergebnisse

Zwischenbericht wird im Oktober 2026 und der Schlussbericht im Oktober 2027 erwartet.

Kontakt

Energieregion Zürcher Unterland
Schaffhauserstrasse 108
8180 Bülach

info@erzu.ch